Hier finden Sie meine Essays zu verschiedensten Themen. Sie finden hier Rezensionen, Aufsätze und festgehaltene Gedanken. Sie sind manchmal emotional und manchmal kritisch – und sie sind subjektiv, so wie letzten Endes jeder Text. Aber eins müssen sie dabei immer sein: sachlich und nachvollziehbar.

Blick auf Anna Maria Jokls „Die Perlmutterfarbe“

Anna Maria Jokls „Die Perlmutterfarbe“ ist, wie der Klappentext verrät, ein Kinderroman, besser: ein Kinderkrimi für fast alle Leute. Nach der Lektüre kommt einem das vor wie das reinste Understatement. „Die Perlmutterfarbe“ ist einfach geschrieben und dennoch beeindruckend tief. Der Roman handelt von Gemeinschaft, Freunden und wie man sich entscheiden kann, das Richtige zu tun.

Die Hauptperson Alexander ist dabei gleich in zweifacher Hinsicht gefordert: Er muss sich in einer durch ihn verschuldeten wie auch in „Blick auf Anna Maria Jokls „Die Perlmutterfarbe““ weiterlesen

Gebrauchte Bücher

Ein Grund, für den man gebrauchte Bücher lieben kann sind die Geschichten, die sie manchmal erzählen. Diese können ganz trivial sein, etwa eine hin gekritzelte Telefonnummer auf dem Buchrücken oder auch ein Eselsohr als sorgfältig eingeknicktes Lesezeichen. Viel braucht es nicht, um die Phantasie anzuregen. Das interessante Große ist dann nämlich der Teil der Geschichte, den diese Zeichen menschlicher Handlung im Dunkeln lassen. Der unserer freien Interpretation all das überlässt, was nicht dort steht.

Buch mit Zeitungsausschnitt
(c) LebendeTexte

Jüngst kam mir ein Exemplar von Bernard Shaws „Katechismus des Umstürzlers“ „Gebrauchte Bücher“ weiterlesen